Interaktives Kundenerlebnis am Point-of-Sale mit AR

Produktempfehlung mit AR
Foto (copyright Sensape GmbH): Intelligente Produktempfehlung mit AR durch Erkennung des Geschlechts, Alters und Emotionen

Im Rahmen der Überbrückungshilfe IV werden noch bis 31.03.2022 Maßnahmen für Digitalisierung und Werbung unterstützt. Dies kann also eine Chance sein, über digitale Werbe- und Informationsanzeigen und die eigene Multichannel-Präsenz für das Customer Engagement und zur längerfristigen Kundenbindung nachzudenken.

Digital Signage wird heutzutage immer bedeutender im Alltag und bietet somit auch eine zunehmende Auswahl an Möglichkeiten für Unternehmen an. Von normaler Werbung auf den digitalen Bildschirmen, über interaktive Spiele bis hin zum „virtuellen Treffen“ von Testimonials oder Idolen. Durch künstliche Intelligenz, Augmented Reality und moderne Displaytechnik kann dem Kunden ein noch vielseitigeres Erlebnis geboten werden und ihn letztendlich zum Kauf animieren. Digitale Angebote im Bereich Infotainment und Gamification – wie etwa Spiele, Quizz, Umfragen, Virtuelle Anprobe Tools – dienen dazu, die Verweildauer vor Ort und die Dauer, in der sich der Kunde mit Marke und Produkten beschäftigt, zu erhöhen.

Kundenkommunikation mit Augmented Reality (AR)

Durch die Weiterentwicklung im Bereich AR profitiert nicht nur die Gamingwelt. Auch für die Kundenkommunikation eröffnen sich damit neue, interaktive Anwendungsmöglichkeiten. Ganze digitale Erlebnisstätten etwa auf Messen, Ausstellungen und Events oder in Pop-up Stores lassen sich damit kreieren. So ist es beispielsweise für Besucher in der Pop-up-Site Metrix, Football Re-Coded in London möglich, an digitalen Wänden die Schusskraft beim Schießen eines Fußballs zu testen oder die Schussgenauigkeit zu verbessern. Ebenso können durch eine integrierte Kamera individuelle Spielerkarten – wie bereits aus so manchen Videospielen bekannt – nun mit dem eigenen Bild erstellt werden. Mit einer Hintergrundsegmentierung des Unternehmens Sensape aus Leipzig wird dabei nicht mal mehr ein Greenscreen benötigt. Für die Zukunft plant Sensape mit ihren KI- und AR-Technologien einen personalisierten Avatar auf Grundlage des eigenen Aussehens erstellen zu können. Somit wird die Wirklichkeit durch Augmented Reality mit esport verbunden.

AR auf einer digitalen Infostele
Foto (copyright Sensape GmbH): Pop-up-Site in London mit AR Spielerkarten

Ein weiteres Beispiel bieten Automaten des Getränkeanbieters Rivella, welche ebenfalls mit Sensapes Technologien ausgestattet werden. So sind in Schweizer Ski-Gebieten Displays mit gestengesteuerter Augment Reality angebracht. Es geht um den Funfaktor und Customer Engagement. Um eine Rivella-Flasche zu erhalten, muss der Kunde versuchen, durch Kopfbewegungen ein Spiel zu gewinnen. Über eine Kamera nimmt eine AI die Bewegungen war, wodurch das Spiel komplett kontaktlos funktioniert. Zusätzlich kann zum Schluss noch ein Erinnerungsfoto geschossen werden – allgemein bekannt ist ja, dass Fotoboxen zu Events wie Hochzeiten seit den letzten Jahren extrem boomen. Durch einen QR-Code auf einem Coupon ist dieses anschließend am heimischen Rechner oder über Smartphone abrufbar.

Foto (copyright Sensape GmbH): Rivella Automat
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Foto (https://pixabay.com/de/): Augmented Reality als neue Möglichkeit für das Customer Engagement.

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